Pokertischauflagen

So langsam macht sich allerorten wieder der Herbst bemerkbar. Die Blätter verfärben sich, es wird kälter, und die Spieleabende werden wieder länger. Apropos Spieleabende im heimischen Ambiente, auch sie nehmen an Fahrt auf, denn Geselligkeit wird wieder groß geschrieben. Haben Sie schon einmal daran gedacht, dem heimischen Poker-Vergnügen zu frönen? Wenn ja, ist das gut so, denn Pokern verspricht Spiel, Spaß und Spannung pur. Und, da war doch noch was? Richtig, die Pokertischauflage muss auch stimmen, damit es endlich losgehen kann, oder?

Es gibt sie in Hülle und Fülle, Pokertischauflagen, die geradezu darauf warten, dass man ihnen und dem Poker-Spiel verfällt. Setzen wir also unser Poker-Face auf, um die Probe auf das Exempel zu starten und die Pokertischauflagen unter die Lupe zu nehmen. Dabei fällt auf, dass wichtige Auswahlkriterien in puncto Pokertischauflagen zu Buche schlagen, die entscheidend für den Spielspaß sind.

Es kommt auf die Abmessungen an!
Die erste Frage, die sich im Zusammenhang mit neuen Pokertischauflagen stellt, ist die nach der Variante. Dabei ist der Größe des Tisches, auf dem die Pokertischauflage platziert werden soll, besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Es kann unangenehm werden, wenn plötzlich bemerkt wird, dass der Tisch kleiner ist als die Pokertischauflage. In diesem Fall ist es möglich, dass sie überkippt, wenn es dazu kommt, dass es sich einzelne Spieler gemütlich machen und die Arme abstützen. Dann kann es unfreiwillig lustig werden, wenn nämlich Pokerkarten, Getränke oder Pokerchips den freien Fall bevorzugen und durch den Raum fliegen. Ist die Pokertischauflage im Gegenteil zu klein, so wird es für die Spieler unbequem, da sie sich in der Regel zu weit beugen müssen, um die Karten und Chips zu erreichen.

Der Fokus liegt auch auf der Verarbeitung!
Es stellt sich bei dem Kauf von Pokertischauflagen auch die Frage, welches Spielfeld-Material Verwendung fand. Filz, die gängige Ausstattung, ist ausreichend, kann aber fusseln. Besser ist eine Verarbeitung, bei der Mikrofaser zum Einsatz kam, jedoch muss hier auch mit einem deutlich höheren Preis gerechnet werden. Aber auch auf die Details kommt es, so sollte das Feld, welches Flop & River anzeigt, nicht einfach nur aufgesprüht sein. Es ist vorteilhaft, wenn die Markierungen glatt sind. Last but not least liegt der Fokus bei der Verarbeitung auch auf den Rändern. Diese sollten eine gute Polsterung aufweisen, bei der auch auf integrierte Becherhalter und evtl. Chipfächer geachtet wurde. Jedoch ist es auch notwendig, einmal unter den Tisch zu gucken. Spitze Kanten und Ecken sind hier ein No-Go, denn wenn es zum Abstellen der Ablage kommt, können unter Umständen unschöne Kratzer auf dem Tisch entstehen.

Vorsicht beim Auf- und Abbau!
Hier steht besonders das ungedehnte Feld einer neuen Ablage im Fokus, das beim Auf- und Zuklappen noch nicht solch eine Länge aufweist, dass es ganz bequem und komplett den Holzuntergrund bedeckt. Aus diesem Grunde ist es ratsam, bei den ersten Einsätzen darauf zu achten, dass die Auflage behutsam auf- und zuklappt, damit sich das Feld setzen kann.

Die 8-Eck-Version!
Hier steht der Komfort im Mittelpunkt, denn um ihn für 8 Spieler zu garantieren, wurde diese Version konzipiert. auf der jeder Spieler mit einer Ecke vorlieb nehmen muss. Komfortabler wäre es dagegen, wenn jeder an der Längsseite Platz finden würde. Wenn nun aber nur der runde Tisch als Spielunterlage zur Verfügung steht, ist diese Version die einzig sinnvolle, denn den Heidenspaß, den Pokern nun einmal mit sich bringt, lassen sich die Spieler davon nicht nehmen.

Pokern ist also samt den dazugehörigen Ablagen eine kleine Wissenschaft für sich. Wer aber einmal die richtigen Chips gesetzt und mittels Pokerface gewonnen hat, ist mit dem Poker-Virus infiziert, das gerade im kommenden Herbst und Winter wieder schnell um sich greifen wird…